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22.10.2009

Winterlager der Rover aus dem Bezirk in Winterberg

29.-31.01.2010

Am Freitag, den 29. Januar machten sich 8 Rover samt Leiter auf den Weg in Richtung Winterberg, um dort mit64 anderen Rovern und Roverleitern das traditionelle Winterlager durchzuführen. Trotz kräftigem Schneefall in der Heimat sagte keiner ab und gegen Abend trudelten so langsam der Großteil der 72 Rover in Winterberg “Am Postteich” ein.

Als erstes mussten die Jurten aufgebaut werden, dazu wurde die Grundfläche, über der die Jurten errichtet werden sollten, zunächst vom Schnee befreit. Also hieß es: schaufeln. Und weil die Heringe, an denen die Abspannseile befestigt sind, im losen Schnee keinen Halt finden, mussten die Rover auch für jeden Hering ein tiefes Loch in den Schnee graben, damit die Heringe in den festen Untergrund eingeschlagen werden konnten.

Jurten_klein

 Nach dieser „Grundlagenarbeit“ ging es an die „Inneneinrichtung“: Auslegen der vom Schnee befreiten Fläche mit Planen, abdecken der Planen mit alten ausgedienten Teppichen, Isomatten und Schwedenstühle hinein bringen und nicht zuletzt das in dieser Jahreszeit wichtigste Utensil aufzubauen: einen ordentlichen Ofen, in dem über ein ganzes Jahr gesammeltes Altholz verbrannt werden sollte, um in den Jurten eine angenehme Temperatur erzeugen zu können.

Als all´ das am Freitagabend erledigt war, konnten die Rover zum „gemütlichen Teil“ des Abends übergehen, sich nämlich für die geplanten Schlittenfahrten und Wanderungen zu stärken.

Am Samstag morgen wurden gegen 7.30 Uhr plötzlich alle von einem Tumult in der Niedersprockhövler Ecke geweckt. Ein Teil der Heringe der Großjurte der Niedersprockhövler hatte sich gelöst und die Jurte fiel wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Zum Glück wurde keiner der noch schlafenden Rover verletzt. Leider wurden jedoch einige Schlafsäcke und Isomatten so nass, dass der Großteil der Niedersprockhövler vorzeitig die Heimreise antraten. 

Nach einem ausgiebigen Frühstück in eisiger Kälte…

Morgenrunde3_klein

…trafen noch ein paar Nachzügler aus Buchholz und Bredenscheid in Winterberg ein.

Somit war die Gruppe mehr oder weniger vollständig und es konnte mit dem Programm begonnen werden. Ein Wanderziel war die Ruhrquelle, die zwar nur wenige Kilometer vom Postteich entfernt liegt, aber der Weg führte die Rover durch knietiefen Schnee, so dass am Samstagabend relativ früh „Bettruhe“ einkehrte.

 Ruhrquelle2_klein

Für die Rover des Bezirks endete am Sonntag ein erlebnisreiches weißes Wochenende. Doch vom Schnee brauchten sie noch keinen Abschied zu nehmen, weil „Frau Holle“ auch im Bezirk EN die Schneeflocken hat tanzen lassen.

 

Sommerlager 2009 in Südtirol und der Schweiz

26.07.-08.08.2009

Wir, die Roverstufe, haben lange überlegt, wo denn unsere Reise ins Sommerlager hingehen soll. Wir kamen auf die Idee Bekannt und Verwandte in Südtirol und in der Schweiz zu besuchen, die uns mit sehr viel Neugier und Freude empfangen haben. Schließlich bekommt man nicht alle Tage in Südtirol mitten in den Bergen Deutsche Pfadfinder zu Besuch. Wir fuhren also am 26.07.2009 mit 5 Rovern und 2 Leitern im Bulli Richtung Süden. Unsere Reise führte uns 1 Woche nach Italien in die Berge und anschließend 1 Woche in die Schweiz, wo Kerstin B. mit ihren Mitschwestern auf uns wartete. Nach zwei Tagen bekamen wir Unterstützung von einem weitern Rover, der direkt aus Kiel mit dem Zug nach Bozen nachgereist kam.
Das Wetter in Südtirol war unbeschreiblich schön. Sommer, Sonne, Sonnenschein ließ uns dazu veranlassen viel zu unternehmen, Stadtbesichtigung, Schluchtwanderung usw. standen auf dem Programm. Einen Tag sind wir sogar 2564 m in die Höhe auf den Schlern gewandert. Die Aussicht von dort oben war einfach gigantisch. Oben? Das heißt ja auch wieder runter … Das war sehr anstrengend, aber zum Glück war es nicht weit von unserem Zelt bis zu einem Badesee, nämlich dem Völser Weiher. Das war immer eine gute Abkühlung nach anstrengenden Tagen wie diesem.
Jeden Tag wurden wir mit frischem Brot zum Frühstück von unserer Gastmutter belohnt. Selbstgemachte Marillenmarmelade machte uns den Mund wässerig. Doch auch Katastrophen gehören dazu. Einen Abend hagelte es wie seit langem nicht mehr. In den Schuhen stand das Wasser und unsere Getränke wurde von nun an nur noch mit “frischem Hagel” gekühlt.
Der Tag der Abreise viel uns schwer … Keine hausgemachte, von selbst angepflanzten Marillen, Marillenmarmelade mehr? Zum Glück bekamen wir aber noch 1 Glas auf Reserve mit. Angekommen in der Schweiz begrüßte uns dann erstmal ein Regenschauer. Aber auch hier überzeugte die Gastfreundschaft von Kerstin und den anderen Schwestern. Schon bald wurde das Wetter besser und lud auch gleich wieder zu Stadtbesichtigungen und Schiffrundfahrten ein. Auch in der Schweiz mitten in den Bergen gab es nach anstrengen Tagen immer ein kühles Bad im nahe gelegenen Badesee.
Der Höhepunkt in dieser Woche war wohl die von Kerstin angekündigte 24 Stunden Stafette. Hierbei lernten wir, wie man im Kloster lebt und welche Ortschaften um das Kloster herum sich angesiedelt hatten.
Der letzte Tag war mit chillen im Freibad oder mit einer Bergtour geschmückt. Aber wie heißt es denn so schön: wenn es am schönsten ist soll man aufhören. Unsere Reise endete dann leider am 08.08.09.
Lennart 10/2009

 

Pfingstlager 2009 in Westernohe

Am 29.05.2009 fuhren 5 Rover samt Leiter nach Westernohe in das Bundeszentrum der dpsg, um dort das alljährliche Pfingstlager zu verbringen.
Die Hinfahrt verlief reibungslos und so kamen sie am Freitag Abend gegen 19 Uhr auf dem “Kirschbaum” an. Hier mussten sie nur noch ihre Jurte beziehen, da drei Leiter aus der Leiterrunde bereits donnerstags angereist waren und schon die meisten Zelte, darunter war auch die Roverjurte, aufgebaut hatten. Nach einem schnellen Abendessen, es gab schon vorbereitet Maissuppe mit Fladenbrot, machten es sicht dir Rover am Lagerfeuer bequem und ließen den Tag ausklingen.
Am Samstag Vormittag, nach einem ausgedehnten Frühstück, wurden Lagerbauten erichtet. Es wurde ein überdachter Tisch mit Küchenecke gebaut. Nach mittags ginge alle zum “Alternberg” um dort im Rüsthaus einzukaufen und bekannte Gesichter von vergangenen Aktionen zu treffen.
Nach dem Abendessen machten sich alle bereit um in die Arena zu einem Konzert von “do not feed” zu gehen. Das Konzert war spitzenmäßig und gegen kurz vor 0 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Unterwegs brachten sie einem der Leiter ein Geburtstagsständchen, da er am 31.06. Geburtstag hatte. Der Abend endete mit einem Stück Geburtstagskuchen am Lagerfeuer.
Am Sonntag Morgen war “Gummipennen” angesagt, sodass der Vormittag mit einem langen Frühstück ausgefüllt war. Am Nachmittag wanderten die Rover zur nahegelegenen Krombachtalsperre.

 

Stammeswochenende 2009 (13.-15.03.09)
Der goldene Klappspaten oder wie die Indianer das Feuerross vertreiben

Wir (3 Rover) starteten am Freitag Nachmittag mit unserem Stamm am Pfarrheim um uns auf die Suche nach dem goldenen Klappspaten zu begeben. Nach einer Busfahrt und einem Fußmarsch von einer knappen Stunden kamen wir pünktlich zum Abendessen im CVJM-Haus in Wuppertal Beyenburg an. Nach dem Essen durften wir in unsere Zimmer beziehen.
Schon am Abend wurden wir mit dem Motto „Der goldene Klappspaten oder wie die Indianer das Feuerross vertreiben“ Vertraut gemacht. Es gab ein Indianerquiz bei dem viele Fragen zum Thema Indianer gesucht wurden. Kurz vor Ende des Spieles kamen 2 Indianer reingestürmt, die von dem goldenen Klappspaten und den bösen Weißgesichtern berichteten.
Wir machten uns sofort auf die Suche nach dem Klappspaten um am nächsten Tag auf den Kriegspfad ziehen zu können.
Nach der aufregenden Nacht zu Samstag und dem Indianerfrühstück machten wir uns in vier Kleingruppen auf den Weg das Gebiet, welches die Bleichgesichter eingenommen hatten, zu erkunden und sie aus unserem Gebiet zu vertreiben. Lustige Spiele mit viel Spannung erwarteten uns während der Stafette. Besonders die Kleinen waren engagiert bei der Sache. Am Abend nach dem Essen, was allen nach dem anstrengenden Marsch gut geschmeckt hat, standen noch ein paar Geschicklichkeits- und Schnelligkeitsspiele auf dem Programm bevor es zur Anschleichübung während des Nachtspieles ging. Hierbei mussten wir ein Tippi der Bleichgesichter einnehmen.
Am Sonntag Morgen ergaben sich die Bleichgesichter. Sie waren in Form der Eltern aus ihrem Versteck gekommen und ergaben sich ohne Widerstand und gaben uns mit einer weißen Friedensfahne unser Gebiet zurück.
Das aufregende und spannende Wochenende wurde mit einem Wortgottesdienst zusammen mit Eltern und Geschwistern beendet.

 

Diözesansommerlager 2008 in Irland

3 Wochen Nordirland…
Da können sich bestimmt viele Menschen ein schöneres Urlaubsziel vorstellen. Die meisten haben sich dann doch für Spanien, Kroatien, Italien etc. entschieden.
Doch 49 Rover und Leiter aus der Diözese Essen haben die verrückte Fahrt gewagt in ein Land, das mit seiner Vielfältigkeit und Schönheit auf jeden Fall begeistert und eine Reise wert ist.
Natürlich waren Zweifel da. Ist dies wirklich das Traumziel für die Sommerferien? Dieses regnerische Land mit seinen Kerrygold mampfenden Einwohnern?
Doch das Unbekannte reizte die Rover aus Gelsenkirchen, Sprockhövel, Hattingen und Essen.
Und so startete man am 16. Juli 2008 vom Düsseldorfer Flughafen aus eine Reise ins Ungewisse. Und die war es tatsächlich, denn wir wussten nur, dass wir in der Nähe von Belfast, genauer gesagt in Ardnavalley, für eine Woche bleiben würden. Danach war eine Woche für den Hike geplant, der ebenfalls ungeplant und damit ungewiss war. Die dritte Woche auf einem weiteren Zeltplatz nahe Belfast lag so weit in der Zukunft, dass sie mit Gewisshei t auch nicht mehr viel zu tun hatte.
Der Flug dauerte nur eineinhalb Stunden und kaum waren wir in Dublin ging es weiter mit dem Bus über die Grenze zwischen Irland und Nordirland Richtung Belfast. Weitere 2 Stunden vergehen, während man über den verwirrenden Linksverkehr diskutiert und sich über die Fahrweise der Iren wundert. Gibt es hier ein Tempolimit? Noch mehr jedoch war der Regen Gesprächsthema, der unaufhörlich gegen die Fensterscheiben trommelte.
Die erste Woche bei Sean Moore in dem Scout Centers von Belfast war sozusagen eine Beschnupper- Woche. Wir kannten uns alle kaum, hier stießen immerhin 49 Charaktere aufeinander, doch bei gemeinsamen Aktionen wuchs und wuchs das Gemeinschaftsgefühl und die netten Leute wurden zu Freunden. Diese gemeinsamen Aktionen waren zum Beispiel die Suche nach dem Giant‘s Ring in Gruppen oder auch die Jagdeinweisungen von dem begeisterten Jäger Sean, der uns Messer-, Dart- und Speerwurf beibrachte sowie das Bogenschießen mit verschiedenen Bogen. Aber auch die Gottesdienste von Samson trugen ihren Teil dazu bei, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Allem voran gingen natürlich die fast täglichen Einkäufe bei TESCO, dem hiesigen Supermarkt, der alles Erdenkliche verkauft und 24 Stunden geöffnet hat (außer am Wochenende- zum Leidwesen einiger). Dort wurde das gute Carlsberger Bier gekauft und Süßes in rauen Mengen. Nicht, dass es zu wenig zu Essen gab. Im Gegenteil. Das Orga-Team hat super mit uns geplant und versucht alle unsere Wünsche zu erfüllen.
Die Atmosphäre auf dem Zeltplatz war super entspannt. Jeder konnte grundsätzlich tun was er wollte, ob er nun ein gutes Buch las, sich mit anderen unterhielt, Karten spielte oder nach TESCO oder Belfast fuhr . Man konnte einfach von Grüppchen zu Grüppchen ziehen und die anderen besser kennenlernen.
Natürlich erkundete man auch Belfast. Die Stadt ist gezeichnet von zahlreichen Konflikten zwischen katholischen und protestantischen Christen und doch traf man nur auf nette, interessierte und hilfsbereite Leute. Da fragt man sich, wie die Iren so gut gelaunt sein können, wo es doch so oft regnet.
Die erste aufregende Woche ging zu Ende und man packte alles Notwendige sowie die Zelte wieder ein, um Richtung Nordküste aufzubrechen und eine Woche ins erneute Ungewisse zu starten. Alle Stämme peilten hierfür den „Giants Causeway“ an, ein Wanderpfad direkt an den Klippen am Meer.
Und diese Woche am Meer war wirklich unvergesslich. Die Küste war einfach unbeschreiblich schön. Auf der einen Seite das tiefblaue Meer auf der anderen endlos grüne Felder mit weidenden Schafen darauf. Man schlief irgendwo bei einem Bauern auf der Wiese und konnte die untergehende Sonne beobachten, während man sich den vergangenen Tag noch einmal durch den Kopf gehen ließ.
Überall stieß man auf tolle Menschen, die das Antlitz des Landes noch positiver erscheinen ließen, als es sowieso schon war. Und wenn man dann morgens wieder aufwachte, konnte man die Sonne schon wieder glitzernd über dem Wasser aufgehen sehen und ein neuer wunderbarer Tag begann.
Wir hatten zudem auch super viel Glück mit dem Wetter. Kaum Regen während der Hike–Woche, obwohl man sich ja in Irland daran gewöhnen musste, dass immer mal zwischendurch starke Schauer aufzogen, die dann aber auch nur für 1-2 Stunden blieben. Doch in dieser Woche blieb dieser Regen aus und wir mussten sogar die Sonnencreme auspacken, da wir sonst ziemlich rot in die dritte Woche gestartet wären. Zuvor jedoch haben sich die meisten die „Old Bushmills Distillery“ angeschaut. Dort zeigte man uns, wie der Bushmills Whiskey gebrannt wurde und natürlich durften wir auch probieren. Als Fazit kann man sagen, dass wohl nicht alle als Irish Whiskey Fans wiedergekommen sind.
Die dritte Woche in dem Scout Center in Helen’s Bay, ebenfalls nahe Belfast, fiel zwar etwas regnerischer aus, doch insgesamt lässt sie sich als eine einzige Party – Woche beschreiben. Denn trotz des Regens siegte die gute Laune und sorgte für Spaß pur. Ob beim Singen bis sieben Uhr morgens am Lagerfeuer oder beim Nachtbaden im eiskalten Meer. Es war immer etwas los, wie Planenrutschen, Fußball spielen im Matsch oder ein Treffen mit dem dortigen Pfadfinderstamm.
Höhepunkt jedoch war der Abschlussabend, an dem sich jeder Stamm ein lustiges Spiel für alle ausgedacht hat und man bis tief in die Nacht um die Wette gerufen und Pantomime gespielt hat. Sogar eine „Lagerhochzeit“ fand statt und alle tanzten begeistert den irischen Volkstanz mit, den Sean, der den Abend als Gast bei uns verbrachte, uns beibrachte.
Fernab von Job und Schule, Ausbildung oder Lehre, hat sich wohl jeder von uns richtig entspannen und diese unvergessliche Zeit genießen können. Die lockere und lustige Atmosphäre der zusammengeschweißten Gruppe sorgte für erholte und glückliche Gesichter, als man am 6. August 2008 dann wieder sicher in Düsseldorf landete.
Ein Nachtreffen ist schon geplant und bald werden sich wohl hoffentlich alle wieder sehen können. Denn eines ist gewiss: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt 3 Wochen seiner Sommerferien in Nordirland zusammen mit 48 anderen Verrückten zu verbringen, die sich für nichts zu schade sind und jede Dummheit mitmachen. Denn das findet man ja leider nicht mehr allzu häufig und schon gar nicht in irgendwelchen all inclusive Hotels in Spanien, wo es nur darum geht so früh wie möglich seine Liege mit dem Handtuch zu reservieren.
Es war eine unvergessliche Zeit mit tollen Leuten und ich persönlich bedanke mich nochmal und ich denke das ist im Sinne aller, die dabei waren, bei dem Orga- Team, das uns diese Fahrt ermöglicht hat. Es war spitze =)
Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt:
„In Gelsenkirchen wär datt nie passiert…“
– „ Aaaaaber der Waaaagen der rollt“

© Helen Schöpe 2008

Stufenwechsel 2007
21.06.2009

Die neuen Gesichter